Verbundvorhaben „Entwicklung eines Frameworks zum Entwurf hydrodynamischer Komponenten für innovative Manövrier- und Propulsionsorgane“ (HYKOPS)

Gefördert vom BMWi, Projektträgerschaft: PtJ, Förderkennzeichen: 03SX401

Neun namhafte deutsche Projektpartner (Universitäten, Forschungseinrichtungen, Industrie) unter Führung der Flensburger Schiffbaugesellschaft

ISA-Teilvorhaben „Entwicklung eines Frameworks zur Parameter-gestützten Beschreibung der Propellergeometrie und Anwendung auf Optimierungsverfahren“

Das ISA-Teilvorhaben stellt die Generalisierung und Verfeinerung einer bereits in der Praxis benutzten Methode zum Propellerentwurf dar. Nach der Erarbeitung der Spezifikation in Abstimmung mit den Projektpartnern sowie einigen numerischen Tests wird das Framework-Datenmodell implementiert. Die bereits erprobten Methoden der Parametrisierung und Optimierung werden angepasst und erweitert.

ISA-intern geleistete (hier relevante) Vorarbeiten auf dem Gebiet des Propellerentwurfs umfassen (im Gegensatz zur üblichen Praxis) nicht-Zylinderschnitt-basierte Flügelgeometrieerzeugung sowie die Entwicklung einer geeigneten Parametrisierung und Optimierungsverfahren.

Die Definition eines einheitlichen und flexiblen Datenformats für hydrodynamische Komponenten ist ein Anliegen, das ISA bereits seit einiger Zeit verfolgt. Für eine erfolgreiche spätere Implementierung wird auf Basis einer Anforderungsanalyse ein Datenmodell mit dazu passenden Methoden entworfen sowie Im-/Export und Benutzerschnittstelle erstellt. Das Framework wird zunächst für ausgewählte Testfälle angewendet und möglichst bald in die tägliche Entwurfspraxis übernommen. Dies soll einerseits den 3D-Modellierungsprozess und den Datenaustausch mit Kunden und Industriepartnern vereinfachen sowie andererseits eine schnelle Entwicklung und Umsetzung innovativer Konzepte ermöglichen.

Die Entwicklung des Datenmodells und die Anbindung an hydrodynamische Berechnungsmethoden sind wesentliches Ziel des Teilvorhabens von ISA. Durch die Integration des Frameworks in die Propellerentwurfsumgebung wird die Anwendbarkeit als Datenmodell im Entwurf wie auch als Schnittstelle demonstriert.